Artikel-Quelle: www.oberberg-aktuell.de

Engelsgleiche Arien und himmlische Chöre

(kg/03.12.2009-15:34)

Engelskirchen – Eine bunte Mischung aus engelsgleichen Stimmen, instrumentalen Glanzleistungen und fröhlichem Kindergesang stimmte die Konzertgäste auf Schloss Ehreshoven weihnachtlich.


[ Bilder: Christian Benze ]

Von Katharina Glowicki

Weihnachten wie am Königshofe bescherten gestern die Musiker ihren Konzertgästen auf Schloss Ehreshoven. Unter der Gesamtleitung von Josef Klösgen veranstaltete die Akademie für Musik und Literatur Ehreshoven ein Weihnachtskonzert. Die Besucher wurden von einer warmen und familiären Atmosphäre im vollbesetzten Schlosssaal eingehüllt. Zur Einstimmung verzauberte Aline Klösgen (Sopran) mit ihrer gesanglichen Darbietung von „Die Könige“ (Peter Cornelius) und „Das Licht der Welt“ (Engelbert Humperdinck). Im weiteren Konzertverlauf sang sie „Tu Virginum Corona a.d. Exultate Jubilate“ von Wolfgang Amadeus Mozart und das Ave Maria, am Klavier von Josef Klösgen begleitet.



[Josef und Monika Klösgen freuen sich über den gelungenen Abend]

Ein musikalischer Höhepunkt folgte dem Nächsten. Miriam Köpke (Mezzosopran) zog das Publikum mit „Mariä Wiegenlied“ (Max Reger), Silber Bells (Dick Smith/Felix Bernard), Santa Baby (Joan Javits, Phil und Tony Springer) und „Have yourself a merry little Christmas (Hugh Martin/Ralph Blane) in ihren Bann. Das Duo Gudrun Höbold (Violine) und Dietmar Berger (Violoncello) spielten unter anderem Ludwig van Beethovens Variationen über ein Thema aus „Judas Maccabäus“ von Georg Friedrich Händel. „Was die Wenigsten wissen ist, dass es sich bei dem Stück um Variationen des bekannten Weihnachtsliedes - Tochter Zion, freue dich - handelt“, erklärte Höbold.

Der Auftritt der Schloss-Spatzen rief Begeisterungsströme im Saal hervor. Mit vollem Körpereinsatz sangen acht Mädchen „Engel haben Himmelslieder“ und „Rudolf, das kleine Rentier“. Einen gelungenen Abschluss bildete der Oberstufen-Chor des Aggertal-Gymnasiums mit Unterstützung der beiden Sopranistinnen mit „Cantique de Noel“ von Adolphe Adam. „Angelehnt an die Konzerte des 19. Jahrhunderts wird dieser musikalische Abend mit modernen, barocken und klassischen Stücken von professionellen Musikern und Leihen gestaltet“, so Klösgen. Mit dieser bunten Mischung boten die Künstler einen musikalischen Genuss für Jung und Alt.